§ 5 KCanG · Köln
Bubatzkarte Köln
Wo darf man in Köln kiffen – und wo nicht? Die Karte unten zeigt alle Cannabis-Konsumverbotszonen in Köln nach § 5 Konsumcannabisgesetz: Schulen, Kinderspielplätze, Kitas, Jugendeinrichtungen und öffentlich zugängliche Sportstätten, jeweils mit dem 100-Meter-Radius um den Eingangsbereich. Dazu kommt das zeitliche Verbot in Fußgängerzonen zwischen 7 und 20 Uhr.
Verbotszonen in Köln auf der Karte

- Schule
- Kindergarten
- Kindertagesstätte
- Spielplatz
- Sportstätte
- Sonstiges
Diese Karte ist nur die Vorschau – den vollen Funktionsumfang gibt es kostenlos in der App.
Bekannte Orte
Bekannte Orte in Köln: Wo darf man kiffen?
Ob Sehenswürdigkeit, Park oder Einkaufsstraße: So schätzen wir die Lage nach § 5 KCanG an bekannten Orten in Köln ein – jeweils mit Kartenausschnitt.

Kölner Dom & Domplatte
Die Domplatte ist Fußgängerbereich – tagsüber dürfte der Konsum damit zwischen 7 und 20 Uhr untersagt sein.
Die Domplatte zwischen Kathedrale und Hauptbahnhof ist Kölns bekanntester Treffpunkt und auf unserer Karte als Fußgängerbereich eingezeichnet. Damit greift das Zeitfenster nach § 5 Abs. 2 Nr. 5 KCanG von 7 bis 20 Uhr. Einrichtungszonen liegen etwas abseits: Nach unserem Kartenstand sind die nächste Kita rund 260 Meter und ein Kinder- und Jugendbüro rund 280 Meter entfernt. Auf dem Bahnhofsgelände nebenan gilt zusätzlich das Hausrecht der Bahn, und die Treppen zur Domplatte sind fast rund um die Uhr belebt.

Rheinboulevard & Altstadtufer
Auf der Freitreppe zeichnet unsere Karte keine Einrichtungszone ein – Teile des Ufers sind aber Fußgängerbereich.
Die breite Freitreppe auf der Deutzer Seite ist bei Sonnenuntergang einer der beliebtesten Plätze der Stadt. Nach unserem Kartenstand liegt im direkten Bereich der Treppe keine Einrichtungszone; ein Spielplatz und eine Kita folgen erst in gut 220 Metern Entfernung. Teile der Uferpromenade sind allerdings als Fußgängerbereich ausgewiesen, sodass dort das Verbot von 7 bis 20 Uhr greift – abends, wenn die Treppe am vollsten ist, entspannt sich die rechtliche Lage also. Voll heißt hier zugleich: viel Publikum, oft auch Jugendliche.

Schildergasse & Hohe Straße
Die Schildergasse gilt als eine der meistbesuchten Einkaufsstraßen Deutschlands – als Fußgängerzone dürfte dort das Verbot von 7 bis 20 Uhr greifen.
Schildergasse und Hohe Straße bilden Kölns zentrale Einkaufsachse und sind seit Jahrzehnten Fußgängerzone. Wo eine solche ausgewiesen ist, gilt das Konsumverbot nach § 5 Abs. 2 Nr. 5 KCanG täglich zwischen 7 und 20 Uhr; abends nach Ladenschluss entspannt sich die Lage. Unabhängig davon zeichnet unsere Karte hier eine öffentlich zugängliche Sportstätte gut 30 Meter neben dem Kartenmittelpunkt ein – deren 100-Meter-Zone gilt rund um die Uhr. Ein weiterer Bildungsstandort folgt in rund 240 Metern.

Rheinpark
Im Rheinpark liegen nach unserem Kartenstand mehrere Sportflächen direkt im Parkinneren – zwischen ihnen bleiben aber freie Wiesen.
Der Rheinpark auf der Deutzer Seite ist Kölns große Parkanlage mit Tanzbrunnen, Seilbahn und weiten Rasenflächen. Parks sind im KCanG nicht pauschal verboten, entscheidend sind die Einrichtungen: Nach unserem Kartenstand liegen zwei Sportflächen rund 50 beziehungsweise 60 Meter vom gewählten Kartenausschnitt entfernt, der Spielplatz im Rheinpark knapp 200 Meter. Ihre 100-Meter-Radien decken einen spürbaren Teil des Parks ab, dazwischen bleiben größere Wiesen ohne eingezeichnete Zone. Bei Veranstaltungen am Tanzbrunnen gilt zusätzlich das Hausrecht des Betreibers.

Stadtgarten & Belgisches Viertel
Im Stadtgarten zeichnet unsere Karte am Kartenmittelpunkt keine Zone ein – Sportflächen, ein Spielplatz und eine Schule liegen im Umfeld.
Der Stadtgarten am Rand des Belgischen Viertels ist ein Szenetreffpunkt mit Biergarten und Konzertbühne. Nach unserem Kartenstand bleibt die zentrale Wiese frei von eingezeichneten Zonen, im Umkreis von 300 Metern liegen jedoch mehrere Sportstätten – die nächste rund 140 Meter entfernt –, ein Spielplatz in gut 210 Metern und eine Bildungseinrichtung in rund 220 Metern. Weil das Viertel dicht bebaut ist, ändert sich das Bild schon eine Straße weiter. Für den Biergarten selbst gilt das Hausrecht des Betreibers.
Alle Einschätzungen beruhen auf unserem aktuellen Kartenstand und können sich jederzeit ändern – neue Einrichtungen erzeugen neue Verbotszonen. Verbindlich ist die Lage vor Ort; die Live-Karte oben und die App zeigen den jeweils aktuellen Datenstand.
Datenblatt
Verbotszonen in Köln in Zahlen
Allein im Zentrum von Köln erfasst die Verbotszonen App die folgenden Einrichtungen mit Konsumverbotszone:
- 321Schule
- 345Kindergarten
- 0Kindertagesstätte
- 693Spielplatz
- 816Sportstätte
- 40Sonstiges
- 2.215Einrichtungen insgesamt
Zahlen aus dem inneren Stadtgebiet von Köln (Kartenausschnitt), Datenquelle OpenStreetMap. Jede Einrichtung erzeugt eine Verbotszone mit 100-Meter-Radius um den Eingangsbereich.
Fußgängerzonen
Ab wann darf man in Köln kiffen? Fußgängerzonen und die 7-bis-20-Uhr-Regel
In Fußgängerzonen ist der Cannabis-Konsum nach § 5 Abs. 2 Nr. 5 KCanG täglich zwischen 7 und 20 Uhr verboten – ab 20 Uhr ist er dort grundsätzlich erlaubt, sofern keine andere Verbotszone greift. Maßgeblich ist immer die Ausweisung vor Ort. Zu den bekannten Fußgängerbereichen in Köln zählen:
- Schildergasse
- Hohe Straße
- Ehrenstraße
- Breite Straße
Häufige Fragen
Kiffen in Köln: Was gilt?
Wo darf man in Köln Cannabis konsumieren?
Erlaubt ist der Konsum in Köln überall dort, wo keine Verbotszone nach § 5 KCanG greift: mehr als 100 Meter vom Eingangsbereich von Schulen, Spielplätzen, Kitas, Jugendeinrichtungen und Sportstätten entfernt, außerhalb von Fußgängerzonen (dort gilt das Verbot zwischen 7 und 20 Uhr) und nie in unmittelbarer Gegenwart von Minderjährigen. Die Bubatzkarte zeigt dir alle Zonen in Köln auf einen Blick.
Darf man in der Fußgängerzone Schildergasse kiffen?
Die Schildergasse gehört zu den bekannten Fußgängerbereichen in Köln. Wo eine Fußgängerzone ausgewiesen ist, gilt das Konsumverbot nach § 5 Abs. 2 Nr. 5 KCanG täglich zwischen 7 und 20 Uhr – abends und nachts ist der Konsum dort grundsätzlich erlaubt, sofern keine andere Verbotszone greift, etwa eine Schule oder Kita in Sichtweite. Ob ein einzelner Abschnitt tatsächlich als Fußgängerzone ausgewiesen ist, kann sich unterscheiden; verbindlich ist die Beschilderung vor Ort.
Wie viele Verbotszonen gibt es in Köln?
Allein im Zentrum von Köln erfasst die Verbotszonen App 2.215 Einrichtungen, die jeweils eine Konsumverbotszone mit 100-Meter-Radius erzeugen – darunter 321 Schulen und 693 Spielplätze. Im gesamten Stadtgebiet sind es deutlich mehr.
Darf man am Rheinufer kiffen?
Das Rheinufer ist nach unserem Kartenstand über weite Strecken frei von eingezeichneten Verbotszonen – am Rheinboulevard etwa liegt die nächste Einrichtung gut 220 Meter entfernt. Zu beachten sind zwei Dinge: Teile der Uferpromenade sind als Fußgängerbereich ausgewiesen, dort gilt das Verbot zwischen 7 und 20 Uhr, und im Rheinpark auf der Deutzer Seite erzeugen Sportflächen und der Spielplatz eigene 100-Meter-Zonen. Wie überall gilt außerdem: nie in unmittelbarer Gegenwart von Minderjährigen.
Immer dabei
Die Bubatzkarte für Köln in der App
Die Karte hier ist nur eine Vorschau: Die kostenlose Verbotszonen App zeigt dir unterwegs live, welche Verbotszonen in deiner Nähe liegen – in Köln und ganz Deutschland.

